Dekonstruktive Kritik


Was bisher nicht geschah:
30. September 2009, 4:06
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Wie konnte ich nur? Da schlage ich mir mit digitalen Anschlägen die Finger halb wund und dann vergesse ich doch tatsächlich ein riesiges Plakat hier anzunageln. Mesdames et Monsieurs, treten Sie näher und werden Sie Zeuge des wunderbaren Kunstwerks der Reklame!

Quelle: Rumpfkluft

Quelle: Rumpfkluft

Die Rumpfkluft der beiden genialen Titanic-Schmierfinken (Stephan) Katz und (Max) Goldt besticht nicht nur durch den formschönen, pragmatischen Namen, sondern auch mit T-Shirts, die sich sehen lassen könnnen (welch doppelbödiges Lob!). Und scheint in meiner Umgebung noch viel zu unbekannt, so dass ich mich nun selbst schamlos als Gaul vor die Werbemaschinerie spanne. Schließlich trage ich so möglicherweise zum Weltfrieden durch besser gekleidete, witzige Menschen bei. Enjoy!



[WEBCOMICS]Comics gegen Rechts und Captain Excelsior
11. September 2009, 8:58
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Jetzt aber gleich weitermachen, ich schreibe ohnehin nur in Schüben, da will ein jeder genutzt werden!

Unter den Webcomics, die ich regelmäßig lese, stechen die deutschsprachigen heraus wie bunte Hunde. Das mag an der recht jungen Comickultur (verglichen etwa mit Belgien, Frankreich oder überhaupt Japan) liegen, oder an der stets nachgesagten Humorlosigkeit, die hier teils wirklich zum schneiden in der Luft und der Sprache liegt. Wie auch immer, jedenfalls kenn ich außer den guten Herren Flix, Ruthe (Oblate?) und Sauer hierzusprache wirklich viel zu wenig gute Comicautoren.
Und manchmal hat man kein Glück und es kommt noch Pech dazu. Als sich die NSÖ, pardon eine unerträgliche, österreichische Rechtspartei für ihre Propaganda des Mediums Comic bediente, war ich nicht der einzige, der wusste jetzt muss ich etwas tun. Ich für meinen Teil schrieb wie so oft (nur leider selten hier), diesmal den Zuständigen. Andere zeichneten dagegen an, für Alle. Und schufen “Comics gegen Rechts”. Gerade aufgrund der vielfältigen Verschiedenheit sei diese Seite nun jedem herzlichst empfohlen, hier finden sich geniale Beiträge wider die ewige Dummheit.

Nun ja, und dann gibt es da eben noch die ungeheure Masse an englischsprachigen Webcomics und ich habe immer noch nicht alle hier empfohlen. “Saturday Morning Breakfast” war zwar schon, kann aber erstens nicht oft genug empfohlen werden (auch wegen der vielen Updates) und zweitens hat der Zeichner Zach Weiner, ein genialer Irrer, auch andere Geniestreiche geliefert. “Captain Excelsior” ist ein kürzerer davon, mit Chris Jones gemeinsam erdacht und nebst “The Incredibles” und “Watchmen” vielleicht der genialste Beitrag zum (Anti-)Superheldengenre. JedeR, dessen Humor die Konsistenz von Gallenflüssigkeit aufweist und/oder endlich Superhelden zerpflückt sehen möchte, ist hier richtig!



[BILD]Rub the Buddha’s belly
26. Mai 2009, 10:32
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Um nach der langen Wartezeit etwas Fröhlichkeit in die leere, von Staubpixeln überzogene Dekonstruktive Kritik zu bringen und den Tag mit etwas Spam-Design (nur eben ohne Link) zu retten:

rub the buddhas belly

(Bemerkenswert natürlich auch die unglaubliche Zweideutigkeit des Bildes, das sei allerdings jedem selbst überlassen.)



[BILD]Stauffenpirat
3. Februar 2009, 10:42
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Um mir für den drastischen Anstieg von Piraten schon einmal zu wappnen vor den lustigen Invaliden der See (und ihren weniger humorvollen somalischen Artgenossen, die gerade die Renaissance einläuten), und mir einen Platz abseits der Planken zu sichern mit einem freundlichen “ARR!” ein weiterer Eintrag  zu Ehren der Freunde von Haken, Holzbeinen und Papageien (und natürlich dank dem genialen Raketa-User Robert, der das Bild gemacht hat).

Auf diesem Wege, und weil ich mir sicher bin, dass richtige Piraten die Co$cientunlogic jederzeit vor die Haie schicken würden auch ein herzliches “Wann triumphiert eigentlich der vielbeschworene Hausverstand über diesen Xenu-Wahnsinn?” an Tom Manisches-Lacheln.

(Bildquelle: Raketa)



[LINKS]Für die weniger Rechts- und Revolutionsinteressierten
31. Januar 2009, 6:58
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Wem meine Anfrage zu sperrig, lang oder unpassend für den Blog und sein Motto ist, oder wer ganz einfach nicht genug Langeweile für Rechliches aufbringen kann, den will ich nicht einfach in die Kälte des Internets vergraulen, sondern mit dankbaren Links zurücklassen:

1. Das Monument der Dritten Internationale 0 10 oder der Tatlin-Turm war ein größenwahnsinnig-geniales Projekt, dass selbst Architekturunbegabte wie mich fesselt und das ich heute nur allzugern einmal sehen würde. Wikipedia sei Dank – wie immer – hab’ ich es jetzt auch wiedergefunden.

2. Auf Improv Everywhere hätte ich schon längst hinweisen sollen, haben die genialen Damen und Herren, die Musicals in Einkaufszentren aufführen, einen riesigen “Freeze” in U-Bahn-Stationen vollführen oder Jahr für Jahr ohne Hosen in U-Bahnen herumfahren mich doch noch jedesmal zum Lachen und Staunen gebraucht. Schande über mich für die Verspätung!

3. Questionable Content ist ein Webcomic rund um einen 20-something Nerd, seine Freunde und vor allem Freundinnen, die immer wieder schmerzhaft anschaulich den ganz normalen Wahnsinn von (geekigen) Beziehungsgeschichten zeigen, zwischendurch Wortwitze reißen oder einfach nur mit ihren humanoiden PCs, bzw. Gadgets streiten. Der Comic wird laufend aktualisiert, ist immer wieder für Überraschungen gut und hat sich noch nicht zu blöden Wendungen hinreißen lassen – eine Empfehlung.



[WEBCOMIC]Least I Could Do
19. Januar 2009, 12:16
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“Least I Could Do” ist kurz zusammengefasst der witzige, sexistische Aufreißer unter meinen Webcomic-Empfehlungen und erzählt in kurzen Strips vom (größen-)wahnsinnigen Rayne, seinen Freunden (ein gemäßígter enger Freund, ein Streber, ein Nerd, Raynes scharfe Freundin) und den Abenteuern, die ihm sein Ego und seine Anziehungskraft auf Frauen bescheren. Der Comic glänzt natürlich aufgrund der Thematik mit politischer Inkorrektheit, dosiertem Wahnsinn und heftigen Seitenhieben. Oft aktualisiert wird er auch noch – eine Empfehlung.

1. “Least I Could Do”
2. “Least I Could Do” in der Wikipedia



[VIDEO]Kate Nash – “Foundations”
19. Januar 2009, 12:02
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Nach den musikalisch-literarischen… Glanzlichtern ein Video, dass mich musikalisch und in Sachen Stop-Motion-Animation immer wieder in den letzten Wochen aufheitert und mit seiner Optik fast schon Kubrick stammen könnte (verzeiht mir die Gotteslästerung, “if not, well blow me.”)



[ERLEBNIS]H.P. Baxxter liest Erzählungen von Thomas Bernhard
18. Januar 2009, 11:57
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Man sollte es nicht glauben, der Stern des musikalischen Abendlandes aus dem Land der Dichter und Denker, H.P. Baxxter, Chanteur der Experimental-Prog-Art-Electronic-Formation “Scooter” zog 2004 aus, nach der Klassik- und Jazzszene,  die Literaturwelt zu erobern – und keiner hat’s gemerkt. Fünf lange Jahre sind vergangen seit Hans Peter “H.P. Baxxter (Scooter) liest Erzählungen von Thomas Bernhard” aufgenommen hat, nun besser spät als nie Hörbeispiele der rechten Hand Reich-Ranickis. Wer Hörbücher scheut: dieses hier glänzt mit Intonation, Charme, einem schicken Cover und einem erfahrenen Leser, wie wir ihn seit den Dieter-Bohlen-Hörbüchern nicht mehr gehört haben!

1. “H.P. Baxxter (Scooter) liest Erzählungen von Thomas Bernhard” bei fairtracks.de



[BAND]LaBrassBanda
29. Dezember 2008, 6:12
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Ich hatte gestern das Vergnügen “LaBrassBanda” zu erleben, eine bayrische Combo von drei Bläsern, Bassgitarristen und einem Schlagzeuger, die Sex, Drugs and Rock ‘n Roll auf Bayrisch spielen, also Budan, Bier und Blechmusi. Mit viel Witz und Wahnsin, Covern von Techno-Hits wie “I like to move it” und immer tanzbar sind “LaBrassBanda” eine neue dekonstruktive Empfehlung und das Album “Habediehre” ein feiner Kauf. Huacht’s eich des au!

1. “LaBrassBanda” in der Sub-Bavaria-Wiki
2. “LaBrassBanda” bei MySpace
2. “Habediehre” bei Amazon



[VIDEOS]“Show me your genitals” und “Gemüserap”
25. Dezember 2008, 4:06
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Als Abgesang auf den erbärmlichen Rest der genialen, revolutionären Idee “Hip Hop” zwei Videos, die etwaiges, bereits abgelagertes Keks-Fett mit gezielten Lachkrämpfen wieder vertreiben. Schönen Dank auch an Benji, der mir gestern Nachts “Show me your genitals” empfohlen hat und mir so einen Ohrwurm als parasitären Mitbewohner beschafft hat.

(“Show  me your genitals” hat übrigens auch eine Fortsetzung.)




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